Vierapotheken
close

close

Kloster-Apotheke
Unsere Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
08:00 bis 18:30 Uhr

Samstag
09:00 bis 13:00 Uhr
close


close


Prinzenpark-Apotheke
Unsere Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
08:30 bis 18:30 Uhr

Samstag
09:00 bis 13:00 Uhr
close


close


Rhein-Apotheke
Unsere Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
08:30 bis 13:30 Uhr
14:30 bis 18:30 Uhr

Samstag
09:00 bis 13:00 Uhr
close


close


Storchen-Apotheke
Unsere Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
08:15 bis 18:30 Uhr

Samstag
08:15 bis 13:00 Uhr
Bild1
Bild1
Bild1
Bild1
Bild2
Bild1
Bild1
Bild3
Bild1
Bild1
Bild4
Bild1
Bild1
Bild1
Bild1
Bild1
Bild1

News


Warnzeichen für Diabetes bei Kindern



Ständig Pipi machen, dauernd Durst und immerzu müde: Zeigt ein Kind diese Anzeichen, kann ein Diabetes mellitus dahinterstecken. Der muss so schnell wie möglich erkannt und behandelt werden. Passiert das nicht, droht eine lebensgefährliche Stoffwechselentgleisung.

Tausendsassa Insulin

Auch Kinder können einen Typ-1-Diabetes entwickeln. Dann mangelt es dem Kind am lebenswichtigen Hormon Insulin, das im Körper viele Aufgaben erfüllt. Es schleust den als Energiequelle wichtigen Zucker in die Zellen, stimuliert den Eiweißaufbau und fördert die Speicherung von Fett. Fehlt es, kommt es zu schwerwiegenden Stoffwechselstörungen. Das sind die typischen Warnzeichen:

  • Andauernde Müdigkeit und Konzentrationsstörungen durch das Fehlen von Energie.
  • Vermehrter Harndrang durch die hohen Blutzuckerspiegel. Der überschüssige Zucker wird durch die Niere ausgeschieden und nimmt dabei vermehrt Flüssigkeit mit.
  • Ständiger Durst durch den Flüssigkeitsverlust.
  • Gewichtsabnahme aufgrund des Wasserverlusts und dem Abbau der Fettdepots.

Machen sich diese Anzeichen bei Kindern bemerkbar, ist es Zeit, die Kinderärzt*in aufzusuchen. Denn wird ein Diabetes nicht frühzeitig erkannt und behandelt, droht eine gefährliche Stoffwechselentgleisung, die Ketoazidose. Sie entsteht dadurch, dass durch die unvollständige Fettverbrennung das Blut schließlich krisenhaft übersäuert, Trigger ist oft eine Infektion.

Dauerhafte Gehirnschädigung möglich

Eine Ketoazidose ist aber nicht nur akut lebensbedrohlich. Sie kann auch dem Gehirn schaden und langfristig die Denkfähigkeit einschränken. Beim geringsten Verdacht auf eine Ketoazidose muss das Kind sofort in notärztliche Behandlung, betont der Kinder- und Jugendarzt Dr. Hermann Kahl. Warnzeichen dafür sind

  • säuerlich-fruchtiger Acetongeruch im Atem
  • beschleunigte Atmung
  • Übelkeit und Erbrechen, Bauchkrämpfe
  • Störung des Bewusstseins, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen.

In der Klinik wird die Stoffwechselentgleisung dann mit Insulin, Flüssigkeitszufuhr und Elektrolyten behandelt. War bei einem Kind mit Ketoazidose noch kein Diabetes bekannt, beginnt nun die lebenslange Therapie mit Insulin und passender Diät. Ist die Ketoazidose bei schon bekanntem Diabetes aufgetreten, wird die Therapie überprüft und eventuell neu eingestellt.

Quelle: www.kinderaerzte-im-netz.de

25.11.2021 | Von: Alfira/shutterstock.com