Vierapotheken
close

close

Kloster-Apotheke
Unsere Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
08:00 bis 18:30 Uhr

Samstag
09:00 bis 13:00 Uhr
close


close


Prinzenpark-Apotheke
Unsere Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
08:30 bis 18:30 Uhr

Samstag
09:00 bis 13:00 Uhr
close


close


Rhein-Apotheke
Unsere Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
08:30 bis 13:30 Uhr
14:30 bis 18:30 Uhr

Samstag
09:00 bis 13:00 Uhr
close


close


Storchen-Apotheke
Unsere Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
08:15 bis 18:30 Uhr

Samstag
08:15 bis 13:00 Uhr
Bild1
Bild1
Bild1
Bild1
Bild2
Bild1
Bild1
Bild3
Bild1
Bild1
Bild4
Bild1
Bild1
Bild1
Bild1
Bild1
Bild1

News


Belohnen mit Fett und Zucker


Auch bei kleinen Snacks lohnt es sich, auf die Zusammensetzung zu achten.

Nahrungsmittel, die viel Fett und Zucker enthalten, aktivieren das Belohnungssystem im Gehirn besonders stark. Warum wir nicht die Finger von Pommes, Sahnetorte und Chips lassen können.

Kombination aus Fett und Kohlenhydraten aktiviert Gehirn besonders stark

Sowohl fette als auch kohlenhydratreiche Nahrung aktivieren über unterschiedliche Signalwege das Belohnungssystem im Gehirn. Eine Kombination aus beiden verstärkt den Effekt. Zur Gruppe der Kohlenhydrate gehören neben der langkettigen Stärke die kleinen Zuckermoleküle als wichtige Energielieferanten des Körpers. In der Natur kommen ausschließlich Nahrungsmittel vor, die entweder Fette (zum Beispiel Nüsse) oder Kohlenhydrate enthalten (zum Beispiel Getreide). Einzige Ausnahme: Muttermilch. Der Forschungsgruppenleiter Marc Tittgemeyer vom Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung erläutert: „Wahrscheinlich werden wir durch Muttermilch darauf geprägt, besonders intensiv auf Nahrung reich an Kohlenhydraten und Fetten zu reagieren und diese als besonders belohnend wahrzunehmen, weil dies überlebenswichtig ist.“

Tittgemeyer führte in Kooperation mit Forschern der Yale Universität in Connecticut eine Studie an 40 Freiwilligen durch. Um die Frage zu beantworten, welche Nahrung die Teilnehmer als Kalorienquelle bevorzugten, spielten diese gegen einen Computer um Essen. Im Angebot war fett- oder kohlenhydratreiche Nahrung und Nahrungsmittel, die reich an beiden Nährstoffen waren. Um ein Lebensmittel zu erspielen, mussten die Probanden den Computer überbieten. Für Nahrungsmittel, die Fett und Kohlenhydrate in Kombination enthielten, boten die Probanden das meiste Geld. Diese Nahrung war am attraktivsten für sie. Eine Aufzeichnung der Gehirnaktivität während des Spiels bestätigte die Spielergebnisse.

Probleme in der modernen Gesellschaft

„Wir sind nicht dazu gemacht, ständig nein zu sagen. Deshalb hören wir meistens nicht auf zu essen, obwohl wir satt sind“, erläutert Tittgemeyer die Probleme eines Überangebots an Nahrungsmitteln. Belohnungssignale überlagern scheinbar das Sättigungsgefühl und führen zu Übersättigung und Übergewicht.

Quelle: Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns

19.06.2018 | Von: AlexeiLogvinovich/Shutterstock.com